Veranstaltungen


Workshop "Nachhaltigkeit und Gender?! Jetzt kommen die Kommunen ins Spiel"

Mittwoch, 30.11.2022  von 10:00 – 13:00 Uhr, Online (Zoom)

 

Was hat Geschlechtergerechtigkeit mit Nachhaltigkeit zu tun? Wir laden Sie herzlichen ein dabei zu sein, wenn sich zwei Expertinnen über drei Themenfelder unterhalten und dabei beispielhaft herausarbeiten, wie bedeutsam Genderaspekte für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele sind.

 

Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 ambitionierte Ziele – die Sustainable Development Goals (SDGs) – für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Geschlechtergerechtigkeit ist eines dieser 17 Ziele der Agenda für nachhaltige Entwicklung (SDG 5). Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung kultureller Vielfalt, dem Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und dem Aufbau inklusiver Gesellschaften.

In der Praxis deutscher Kommunen geht es bei der Umsetzung der SDGs meist um Themen des Umwelt- und Klimaschutzes, es geht um Müll trennen, Solardächer fördern, Häuser dämmen und Abgaswerte messen.

 

Was hat das mit Gleichstellung zu tun?

 

Um die Themen der Gender-Gerechtigkeit besser bekannt zu machen, veranstaltet das Netzwerk Frauen der Metropolregion Hamburg den Online-Workshop „Nachhaltigkeit und Gender?! Jetzt kommen die Kommunen ins Spiel!“ Wir laden Sie herzlich ein dabei zu sein, wenn sich am 30. November 2022 zwei Expertinnen über drei SDG-Themenfelder unterhalten und dabei Beispiele und Genderaspekte herausarbeiten. Es geht um gerechte Mobilität, Wohnen und Bauen und Partizipation an der Energiewende.

 

Es sprechen:

  • Kerstin Seeger, selbständige Veränderungsbegleiterin Bundes-Transition Initiativen und Vorstand von Transition Town Nürnberg und
  • Ulrike Röhr, freiberuflich tätig und u.a. Gründerin von genanet und Mitglied bei genderCC

 

 

 

Die Veranstaltung findet online (ZOOM) statt. Sie erhalten die Zugangsdaten mit der Anmeldung


Jeder Mensch hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben!

 

Die Regionalgruppe V-G/MSE der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten führt zur Anti-Gewalt-Woche im November 2022 eine gemeinsame Aktion durch: Städteübergreifend möchten wir mit informativen Getränkeuntersetzern das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt in die Öffentlichkeit bringen und auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Unsere Getränkeuntersetzer sollen in Gastronomien, Hotels, Begegnungsstätten aber auch in Unternehmen oder bei Veranstaltungen kostenfrei verteilt und eingesetzt werden. Habt ihr Interesse an unserer Aktion und möchtet Solidarität sowie Prävention leben? Dann meldet euch gern bei uns! 

 

#gemeinsamstark

Anklam + Demmin + Greifswald + Neubrandenburg + Neustrelitz + Pasewalk + Waren(Müritz) + Wolgast + Landkreis Mecklenburgische Seenplatte + Landkreis Vorpommern-Greifswald


Die Frau, die gegen Türen rannte

- Ein Monolog für eine Schauspielerin von Roddy Doyle -

Wir, die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, der Städte Greifswald, Anklam, Wolgast, Pasewalk und die Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt Pasewalk, die Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt Greifswald und Anklam, die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Anklam/Wolgast, die Gewaltberatung und Tätertherapie Greifswald, das Frauenhaus Greifswald und der Kreisdiakonische Dienst Stralsund laden Sie

 

am 28.11.2022, um 18.00 Uhr/ Einlass ab 17:30 Uhr, in den Rubenow-Saal im Theater Greifswald ein.

 

TRIGGERWARNUNG: Dieses Theaterstück thematisiert eindrücklich und facettenreich Gewalt gegen Frauen. Sollten Sie persönliche Gewalterfahrungen gemacht haben, könnte das Stück retraumatisierend wirken.

Dass Frauen zu Hause, in den sie schützenden, eigenen Wänden brutale Gewalt erleiden und erdulden müssen, ist gesellschaftlich beschämend, kaum vorstellbar und leider doch alltäglich. Wie erleben sie selbst dieses Unfassbare? Warum wehren sie sich oft nicht oder wenn, dann viel zu spät? Warum entschuldigen sie den, der sie schlägt, ihnen Schmerzen zufügt? Warum bleiben sie bei dem, der sie immer wieder erniedrigt und missachtet? Warum geschieht dies überhaupt? Wir leben im 21. Jahrhundert! Es ist oft nicht zu verstehen.

Einer solchen unglaublichen Geschichte folgt das britische Theaterstück „Die Frau, die gegen Türen rannte“ von Roddy Doyle. Es ist die Geschichte von Paula Spencer, einer Frau um die 40, die nie wirklich eine Chance hatte. Sie band ihr ganzes Leben an einen Mann, der sie nicht achtete und von dem sie sich dann irgendwann trennte.

Es handelt sich um ein Theaterstück über häusliche Gewalt, ein Theaterstück über die Banalität des Bösen. Es zeigt das Leben einer Frau, das sie so werden ließ, wie sie nie sein wollte. Es zeigt ein Leben, das außer alltäglichem Scheitern wenig anderes kennt, denn selbst im Anschein des Glücks brennt schon das Feuer des Scheiterns.

Gespielt wird diese Frau von Juliane Schlosser in der Regie von Gerd Franz Triebenecker. Juliane Schlosser spielt dies expressiv, leiblich nah, verletzt aber auch verletzend. Sie ist laut. Sie ist leise. Sie ist dünnhäutig. Sie ist vulgär. Und immer wieder muss sie blaue Flecken verstecken.

 

 

Dies ist eine Produktion des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V.. Sie wurde ermöglicht durch die Deutsche Fernsehlotterie. Der Eintritt ist frei.


Veranstaltung zum Thema: Gewalt an Frauen im Iran

Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, zeigen Menschen weltweit mit Aktionen und Kundgebungen ihre Solidarität mit gewaltbetroffenen Frauen. Gewalt erzeugt Angst und Scham und viele Betroffene sprechen nicht über das Erlebte. Unsere Aktionen sollen Mut machen. Lassen Sie uns gemeinsam auf Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam machen. Seien Sie solidarisch!

 

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Sie beginnt mit der alltäglichen Anmache, mit frauenfeindlicher Sprache, Witze und Beschimpfungen. Auch wo Frauen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie bestimmte Orte, Wege oder Situationen meiden müssen, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgegen, handelt es sich um eine Form von Gewalt. Direkte Erscheinungsformen von Gewalt gegen Frauen sind beispielsweise sexuelle Belästigung, Demütigung, Beleidigung. Prügel, Bedrohung, soziale Kontrolle, sexuelle Nötigung, Stalking oder Vergewaltigung.

Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem und geht uns alle an. Aus diesem Anlass werden einige Veranstaltungen in der Hansestadt Wismar stattfinden. So wird am Freitag, dem 25. November 2022, um 10.00 Uhr im Beisein von Bürgermeister Thomas Beyer, von Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und von der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Wismar,  Petra Steffan, die Fahne "Nein zu Gewalt gegen Frauen" vor dem Wismarer Rathaus gehisst. Wir wollen gemeinsam das Thema sichtbar machen und uns solidarisch mit den Betroffenen zeigen.

Am Freitag, dem 25. November, wird ab 17.00 Uhr der Zonta-Club Wismar in der Straße Hegede mit einer Aktion das wichtige Thema in Bewusstsein holen.

Thema am Abend des 25. Novembers im Treff im Lindengarten, Bauhofstraße 17 im Café Miteinander ist "Gewalt an Frauen im Iran". Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen laden wir von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr in das Café Miteinander ein.  Frauen aus der iranischen Community  in Wismar werden über die Situation der Frauen im Iran informieren. Wir möchten Interessierte für das Thema sensibilisieren, um sich gegen Gewalt stark zu machen und solidarisch mit den Frauen zu zeigen.

Willkürliche Gewalt, Folter und Inhaftierungen sind an der Tagesordnung im Iran. Die junge Iranerin Jina Mahsa Amini war von der Sittenpolizei verhaftet worden, weil sie den Hidschab in der Öffentlichkeit nicht korrekt getragen haben soll. Ihre Inhaftierung überlebte die 22-jährige nicht. Seitdem protestieren landes- und weltweit Menschen, um ihre Wut und Trauer auszudrücken. 

 

Bild: pixabay

 

Petra Steffan

Gleichstellungsbeauftragte

 

Hansestadt Wismar


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2022_11_23_Aktion macht auf häusliche Ge
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Pressemitteilung Greifswalder Einrichtun
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Solidarisch sein! Weiblich. Migrantisch. MV

Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung am 22. November 2022 um 18 Uhr im Bürgerschaftssaal

 

Jana Michael, Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Ludmilla Lutz-Auras, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltmanagement, sowie Petra Stefan, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Wismar, laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Solidarisch sein! Weiblich. Migrantisch. MV" am Dienstag, dem 22. November 2022, von 18.00 bis 20.00 Uhr in den Bürgerschaftssaal im Wismarer Rathaus ein.

Vielfalt ist kein Ziel: Vielfalt ist gelebte Realität! Doch wie schaut die Realität für Menschen, insbesondere für Frauen, mit internationalen Biografien im Land Mecklenburg-Vorpommern aus? Alltagsrassismus ist für viele ein tagtäglicher Wegbegleiter und hinterlässt Spuren. Wie gehen wir als Gesellschaft damit um und welche Strukturen können wir entwickeln, um Betroffene zu stärken und Vielfalt tatsächlich zu leben? Welche Aufgaben müssen sich Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltungen stellen?

Die Integrationsbeauftragte Jana Michael wird an diesem Abend unter anderem die Studie zum Lagebild Rassismus "Angst schwingt immer mit." vorstellen. In dieser Studie, die in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung durchgeführt worden ist, kamen Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern zu Wort.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, diskutieren Sie gerne mit über dieses wichtige Thema. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. 

 

Petra Steffan, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Wismar

 



26.09.2022 von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr einLaden, Johann-Sebastian-Bach Straße 24

Nähcafé für Frauen

 

Das regelmäßige Nähcafé vom Bürgerhafen dient als Raum der Begegnung für Frauen unabhängig von ihrer Herkunft. Jede kann ihr Wissen weitergeben, Ideen einbringen, sich austauschen - fernab vom Alltagsstress. Wir fördern Nachhaltigkeit – es wird ausgebessert und Altes verwertet. In diesem Fall werden weiße Tischdecken und Bettlaken zu Utensilienbeuteln mit aufgedruckten Friedenssymbolen verarbeitet.

 

SAMSTAG, 01.10.2022 15:00 Uhr - 20:00 Uhr STRAZE, Stralsunder Str. 10

tin* & friends HERBSTFEST

mit Vortrag von Marco Linguri: Queerfeindlichkeit vs. Anti-muslimischer Rassismus 

 

Das queere Bildungsprojekt Qube lädt alle trans*, inter*, nichtbinären Menschen und Freund*innen zum Herbstfest ein. Es gibt Kürbissuppe, Infos, Musik und eine Open Stage. Um 18:30 hält Marco Linguri einen Vortrag zum Thema: „Queerfeindlichkeit vs. Anti-muslimischer Rassismus – Wie Diskriminierungsformen gegeneinander ausgespielt werden“.

 

Viele weitere Veranstaltungen unter www.greifswald.de/interkulturelle-woche


Greifswalder Kulturnacht am 09.09.2022

 Zur diesjährigen Kulturnacht gibt es gleich mehrere Angebote,

die Frauen im Blick haben:

 Um 17 Uhr starten die Hansischen Frouwen gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten an der neuen Gedenktafel für die Schriftstellerin Annemarie Langen-Koffler in der Goethestraße 11 mit einer Stadtführung zu bemerkenswerten Greifswalderinnen. Wissen Sie, wer "Das halbseidene Mädchen" geschrieben hat? Wollen Sie das Geburtshaus von Luise Greger sehen? Kennen Sie die Sappho des Nordens? Welche Frau war die erste und bislang einzige Bürgermeisterin von Greifswald? Erfahren Sie auf dieser 90minütigen Stadtführung, wo Frauen in Greifswald gelebt, gewirkt und gearbeitet haben. 

 

Um 19 Uhr führt die Dom-Pastorin Beate Kempf-Beyrich "mal anders" durch den Dom: Sie begibt sich auf weibliche Spurensuche im über 800 Jahre alten Dom. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ab 20 Uhr den Turm zu besteigen und Greifswald "by night" zu erleben. (Foto: Blick vom Dom; (C) Wally Pruss)

 

Wer mehr hören möchte über die Texte, Geschichten und Gedichte der Greifswalder Schriftstellerin Annemarie Langen-Koffler, ist um 19 Uhr genau richtig im Gemeinschaftsgarten "Bunte Flora": Der Nachbarschaftshilfeverein WGG e.V. lädt zu einer Lesung ein: Adelheid Ulbricht vom Greifswalder Märchenkreis kannte Annemarie Langen-Koffler noch persönlich und liest Auszüge aus ihren Werken vor.


neue Gedenktafel für

BEMERKENSWERTE GREIFSWALDERIN

Eine Gedenktafel für die Greifswalder Schriftstellerin Annemarie Langen-Koffler ziert seit kurzem die Fassade des Hauses Nummer 11 in der Goethestraße. „Wir wollen damit an eine weitere bemerkenswerte Greifswalderin erinnern“, sagte die Beauftragte für Gleichstellung und Familie. Die 1898 geborene Schriftstellerin und Journalistin schrieb zahlreiche Kinderbücher, die immer noch sehr aktuell sind. „Es gibt etwas mehr als 70 Gedenktafeln in Greifswald, aber bisher nur fünf für Frauen, obwohl sie auch ihren Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben.“, erklärte Claudia Kowalzyck. „Wir wollen diese Frauen ins Gedächtnis zurückholen und auf ihre bemerkenswerten Lebensgeschichten und -leistungen aufmerksam machen.“ Oberbürgermeister Dr. Fassbinder ergänzt: „Die Sichtbarkeit von Frauen in unserer Stadt zu erhöhen, ist eines unserer Gleichstellungsziele. Wir brauchen gute Vorbilder für uns und nachfolgende Generationen für alle Geschlechter. Mit dieser neuen Gedenktafel sind wir diesem Ziel ein kleines Stück näher gekommen.“ Die Gedenktafel wurde auf Anregung von Greifswalder Bürger*innen durch die Universitäts- und Hansestadt Greifswald erstellt. Der Eigentümer des Hauses, Dr. Lebrecht Jeschke, hat das Anliegen begrüßt und sei sofort einverstanden gewesen, die Tafel an der Fassade zu befestigen. Er habe Annemarie Langen-Koffler selbst kennengelernt und lange Zeit mit ihr gemeinsam in dem Haus gelebt. Die gebürtige Westfälin kam 1920 durch ihre Heirat mit Prof. Arnold Langen nach Greifswald. Bekannt wurde sie in den 30er Jahren durch die Mädchenbuchreihe um „Das Mädel Peter“. Nach dem Tod ihres Mannes 1939 blieb sie in Greifswald und arbeitete als freie Journalistin und Schriftstellerin. Ihre Bücher und Gedichte verdeutlichen, welch starken Eindruck die Natur hier in ihrer norddeutschen Wahlheimat auf sie gemacht hat. In der Nachkriegszeit engagierte sie sich als Mitbegründerin des Kulturbundes und des Demokratischen Frauenbundes Deutschland in Greifswald. Sie war Mitglied des Deutschen Schriftstellerverbandes.  





Fachtag gendersensible berufliche Orientierung

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25.05.2022 von 15.30-18.30 Uhr | TZW Warnemünde und digital
Ein digitaler Fachtag, der Impulse für die schulische Arbeit im Kontext Gender und Berufliche Orientierung geben will. Durch praxisnahe Workshops können sich interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter über Gendersensible Berufliche Orientierung, Genderpädagogik und über die Bedeutung der Beruflichen Orientierung im breiteren schulischen Kontext weiterbilden. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland , die Workshops werden von Dr. Claudia Kalisch, Katharina Debus und Ulrike Eulitz geleitet. Der Fachtag wird vom Bildungswerk der Wirtschaft MV organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos und definitiv nicht umsonst.
Fachtag Gendesensible BO.pdf
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Wie geht eigentlich... Stadtvertretung

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Dienstag, 17.05.2022 | 17.30 Uhr - 19.00 Uhr | Rathaus Greifswald
2022-05-17 Wie_geht_eigentlich_Stadtvert
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Donnerstag, 19.05.2022 | 18.00 Uhr - 19.30 Uhr | Volkshochschule Rostock
2022-05-19 Wie_geht_eigentlich_Buergersc
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Tage der Akzeptanz in Greifswald

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17. Mai - 4. Juni 2022
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"KEINE MEHR"

neues TheaterStück der Bühne für Menschenrechte

 

Am 29. April um 18.30 Uhr zeigt die Bühne für Menschenrechte in der STRAZE ihr neues Stück KEINE MEHR! In dem dokumentarischen Theaterstück erzählen drei Frauen von Gewalt und ihren Erfahrungen.

 

Bei der Stückentwicklung war den Macher*innen wichtig nicht von „der Frau“ oder „über“ Frauen zu sprechen, sondern mit betroffenen Frauen zusammen zu arbeiten und und ihre Appelle zu vereinen. „KEINE MEHR – ein dokumentarisches Theaterstück über Solidarität“ entstand in Kooperation mit Women in Exile, GKB Bundesverband der Migrantinnen e.V. und Wildwasser e.V. Auf der Bühne stehen drei Schauspielerinnen, die den Frauen ihre Stimme leihen. Im Gespräch untereinander und ans Publikum gerichtet sprechen sie als Expertinnen aus Erfahrung und als Menschen gemeinsam offen über ihr Leben, ihren Aktivismus und Solidarität untereinander. Dabei wird klar: Während mehr Menschen ein Bewusstsein für Häuslicher Gewalt entwickeln, sind andere Formen von Gewalt an Frauen präsent: Kulturelle und institutionelle Gewalt an Frauen stehen wenig in der öffentlichen Diskussion. Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismus, Religion, Klassismus, Ableismus und daraus entstehende Gewalt an Frauen werden sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft noch so gut wie gar nicht behandelt. Im Anschluss an das Stück laden die Veranstalter*innen zu einem Nachgespräch mit Aktivist*innen ein.

 

 

Eine Veranstaltung der STRAZE in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Ermöglicht durch finanzielle Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung Mecklenburg Vorpommern und der Partnerschaft für Demokratie in Greifswald, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben.

 

Einlass ab 18 Uhr, Eintritt: Spende.


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28.04.2022 Auftaktveranstaltung zum Girls Day mit der Landesjustiz- und Gleichstellungsministerin
Einladung_Girls'Day Auftaktveranstaltung
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Bilderausstellung "Generation Equality"

UN Woman organisierte im Jahr 2021 einen globalen Comic- und Cartoon-Wettbewerb zum Thema. Mehr als 1200 Künstlerinnen und Künstler zwischen 18 und 28 Jahren aus mehr als 120 Ländern nahmen an dem Wettbewerb teil und reichten ihre Cartoons ein, um ihre Vision von #Generationequality zu teilen.

Die Bilder zeigen: junge Menschen auf der ganzen Welt erheben ihre Stimme für eine "Generation Equality, indem sie Kunst als kraftvolles und universelles Ausdrucksmittel nutzen. Die Ausstellung wurde schon in Brüssel und in Lübeck gezeigt. Jetzt sind 15 Arbeiten der preisgekrönten Comics auch in Wismar für alle in der Kreisvolkshochschule Wismar sichtbar. Die Ausstellung ist bis Ende Mai zu den regulären Öffnungszeiten zugänglich.

Dagmar Schumacher, Leiterin, UN Woman Brüssel, dazu: "Die Ausstellung soll zum Nachdenken über das Thema Geschlechtergerechtigkeit anregen, Klischees hinterfragen und einen weiteren Impuls zu einer wichtigen länderübergreifenden Debatte geben."

 

Die Ausstellung wird am Montag, 11. April 2022 im Beisein von Elke Sasse (Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck) und Petra Steffan (Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Wismar) um 14.00 Uhr eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 27. Mai 2022 während der regulären Öffnungszeiten der Kreisvolkshochschule, Badstaven 20, 23966 Wismar, zu sehen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Frauenbüro Lübeck


Ramadan - Fragen und Antworten

Imam Mohamed Al Moalmi und Gleichstellungsbeauftragte Petra Steffan im Gespräch

 

Am Freitag, 25. März 2022, von 18.00 bis 20.00 Uhr im Rahmen des Cafés Miteinander, Treff im Lindengarten, sind Interessierte herzlich zu der Veranstaltung „Ramadan – Fragen und Antworten“ eingeladen.

2022 beginnt Ramadan am Abend des 2. April und endet am Abend des 2. Mai. Der Fastenmonat Ramadan ist eine wichtige Zeit für muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mit der Veranstaltung möchten wir immer wiederkehrende Fragen beantworten und in den Dialog treten.

 

Aufgrund der begrenzten Platzkapazität sind Anmeldungen per E-Mail: NaElkorchi@wismar.de zwingend erforderlich.


KinO: Die göttliche Ordnung

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24.03.2022 | 19 Uhr | Bibelzentrum Barth
Plk. Kino 2022.03.pdf
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Afrikanischer Kochworkshop vor pommerscher Kulisse

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23.03.2022 | 17 Uhr | Bibelzentrum Barth
2022.03 KochWS.pdf
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Aktionsmonat für Frauenrechte an der Hochschule Neubrandenburg

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verschiedene Aktionen und Veranstaltungen vom 8.-23. März 2022
Aktionsmonat für die Frauenrechte HSNB22
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Ladies Lounge am 21. März 2022 in Stralsund

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Ladies Lounge_Ankündigung_21.03.2022.pdf
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Mehr Women Power ins digitale Netz

 

Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentags "Soll ich oder Soll ich nicht - Mehr Women Power ins digitale Netz" Auftakt einer "Digitalen Social Media Sprechstunde"

 

Die Informationen und Botschaften fliegen um uns herum. Social Media ist für viele schon fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie. Und dennoch bewegt uns die Frage, wie,  wann und wo wir mit welchen Informationen unsere Community begeistern.
Wir laden Gründerinnen und Startups herzlich zu einer ersten "Digitalen Social Media Sprechstunde" am Mittwoch, 30. März 2022, 12.30 bis 13.30 Uhr, ein.

Willkommen sind alle Fragen rund um die persönliche Social Media Strategie. In knapp 60 Minuten haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit für Input und Fragen. Mit dabei ist Melisa Seyhun, Mitarbeiterin im InnovationPort. Sie ist im im InnovationPort die Social Media Expertin und selbst Gründerin. Sie wird ihre vielfältigen Erfahrungen, wertwolle Tipps vermitteln und Netzwerkpartner empfehlen können. "Wenn sich das Format bewährt", so Doreen Heydenbluth-Peters, "gehen wir dann auch gern in die 2. Runde und vernetzen in der Welt der Wismarer Experten."

Kooperationsveranstaltung von Büro für Chancengleichheit und InnovationPort.

Mittwoch, 30. März 2022, 12.30 bis 13.30 Uhr
Anmeldungen erbeten über Cora Dechow,

 

E-Mail: C.Dechow@innovation-port.com
TeamsEinwahl bitte über https://bit.ly/3GCESbr


Yalla, Feminismus!

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Donnerstag, 10. März 2022, 19 Uhr HYBRID (Präsenz mit Live-Übertragung)
Lesungsgespräch mit Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray zu ihrem Buch

Eine Anmeldung mit der Angabe, ob Sie in Präsenz oder Online dabei sein wollen ist unbedingt erforderlich: www.fes-mv.de. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Eine Veranstaltung in Kooperation der VHS, der FES und der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Schwerin
zum Internationalen Frauentag am 8. März
220301_Flyer_Buchvorstellung_Sahin.pdf
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10.03.2022 | 18:30 Uhr | VHS Bergen auf Rügen
Hexenwahn_Bergen aR_2022.pdf
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27.01.2022, 20.00 Uhr, Stream aus dem Ateliertheater Rostock
Das Olga Benario Projekt - Szenische Lesung

 

1908 als Tochter einer jüdischen Familie in München geboren, emigrierte Olga Benario noch vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten nach Russland. Von dort reiste sie 1935 mit dem brasilianischen Revolutionär Luís Carlos Prestes nach Rio de Janeiro. Als der von Prestes und der Kommunistischen Partei 1935 in Brasilien initiierte revolutionäre Aufstand scheiterte, wurde die schwangere Olga Benario verhaftet, an die Gestapo ausgeliefert und 1942 in der Tötungsanstalt Bernburg ermordet.

Die Lesung gibt einen vergleichslosen Einblick in den Zusammenprall der Welt eines Opfers und der Welt der Täter.
Zwei einander radikal entgegengesetzte Quellen werden zu einer Textfolge. Diese zeigt den scharfen Kontrast zwischen der Sprache zweier Liebenden und der nationalsozialistischen Amtssprache. Gelesen wird aus dem Briefwechsel der inhaftierten Widerstandskämpfer Olga Benario und Luiz Carlos Prestes, sowie aus der Gestapo-Akte zu Olga Benario.

 

„Der von der Gestapo sogenannte ›Vorgang Benario‹ ist die vermutlich umfassendste Sammlung von Dokumenten zu einem einzelnen Opfer des Holocaust.“ schreibt der Literaturwissenschaftler und Herausgeber beider Textsammlungen Robert Cohen.

Ute Kaiser liest die Briefe von Olga Benario, Konzept und Regie
Gabriela Börschmann liest die Akten der Gestapo
Martin Molitor liest die Briefe von Luiz Carlos Prestes
In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung von Anita Leocádia Prestes, der Tochter Olga Benarios, und des Literaturwissenschaftlers Robert Cohen.

 

Die Veranstaltung wird hybrid stattfinden. Gelesen wird im Ateliertheater vom Volkstheater Rostock, wo 20 Plätze für Schüler*innen reserviert werden.

Weitere Gäste sind herzlich eingeladen, per Stream an der Lesung teilzunehmen.

 

Umfassende Informationen und Hintergründe zum Olga Benario Projekt finden Sie hier:

https://www.olgabenario.de/

 

Kooperationspartner*innen:

Die Beginen e.V. - Rostocker Frauen*kulturverein

Jüdische Gemeinde Rostock
Landesfrauenrat (Projekt Dialograum schaffen)

 

Volkstheater Rostock

 



Wer zu den Terminen keine Zeit hat:

Die Interviews können im Nachgang auch auf dem Youtube-Kanal des Landesfrauenrats M-V angesehen werden!


Eqal Pay Day am 10. März 2021

Bis zum 10. März haben Frauen in Deutschland vom 1. Januar an umsonst gearbeitet. Hört sich an wie Fake News, oder? Ist es aber leider nicht.

 

Tatsächlich errechnet das Statistische Bundesamt jedes Jahr den sogenannten Equal Pay Day, man könnte ihn mit Tag für gleiche Bezahlung übersetzen. Und so kommt es, dass die errechnete Lohnlücke von Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen 19% beträgt, oder symbolisch halt bis zum 10. März diesen Jahres umsonst gearbeitet wurde.

Das muss sich ändern!

 

 

Das Aktionsbündnis für Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb Frauen aufgesucht und mit ihnen gemeinsam einen Kinospot gedreht. Was sagen Frauen aus MV zu der immer noch geltenden ungleichen Bezahlung? Schalt` Dich am

10. März von 17-18 Uhr im YOUTUBE Livestream (https://youtu.be/VKbJsTHA7hY )dazu, wenn „Starke Frauen – Starkes MV“ seine Premiere feiert. Wir freuen uns sehr, dass Andrea Sparmann von Ostseewelle HIT-Radio MV die Moderation übernimmt.


Auf den Spuren Greifswalder Künstlerinnen

bemerkenswerte Frauen aus Greifswalds Geschichte im digitalen Stadtrundgang

Frauen kommen in der Geschichtsschreibung kaum vor - das bedeutet aber nicht, dass sie nicht Teil unserer Vergangenheit sind! Es gibt zahlreiche bemerkenswerte Frauen in Greifswalds Geschichte. 27 von ihnen werden in der Broschüre "Greifswalderinnen - Ein Stadtrundgang" vorgestellt, die in Kooperation zwischen den Hansischen Frouwen, dem Soroptimist International Club Greifswald und der Gleichstellungsbeauftragten entstanden ist.

 

Sechs bemerkenswerte Künstlerinnen werden auf einem digitalen Stadtrundgang mittels der App "Actionbound" präsentiert: Wer den interaktiven Stadtrundgang machen möchte, lädt die App auf das eigene Smartphone (www.actionbound.com). Über den QR-Code wird der Stadtrundgang geöffnet und kann gestartet werden. Die Kombination aus Unterhaltung und Wissensvermittlung ist das Anliegen des Programms.

 

Der Stadtrundgang dauert ca. 1,5 Stunden und richtet sich an alle Greifswalder*innen und Besucher*innen. Da alle Texte auch gehört werden können, ist der Rundgang auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung geeignet. Im Rundgang werden folgende bemerkenswerte Frauen vorgestellt:

- Frida Stundl-Pietschmann, Handweberin und Textilkünstlerin

- Annelise Pflugbeil, Mitbegründerin der Greifswalder Bachwoche

- Luise Greger, Komponistin

- Alwine Wuthenow, niederdeutsche Dichterin

- Sibylla Schwarz, Dichterin

- Ida Gräfin Hahn-Hahn, Schriftstellerin und Klostergründerin