Ausstellungseröffnung „Langer Atem“
16. September 2026 | 10:00 Uhr | Landratsamt Pasewalk
Unter dem Titel „Langer Atem“ lädt eine besondere Ausstellung dazu ein, sich mit dem oft verborgenen Thema häusliche Gewalt auseinanderzusetzen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Arbeitskreis gegen häusliche, sexualisierte Gewalt und Stalking im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Ergänzend wurde eine Broschüre mit Informationen und Unterstützungsangeboten für Betroffene entwickelt.
Die Ausstellung wurde von der Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald e.V. gemeinsam mit zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteuren konzipiert. Sie widmet sich einem Thema, das häufig im Verborgenen bleibt und dennoch viele Menschen betrifft: häusliche Gewalt. Die Werke der kunstschaffenden Person S. Peikkolapsie und die Texte der Autorin S. Schötschel verbinden eindrucksvolle Bildsprache mit persönlichen Erfahrungen. Sie machen sichtbar, was Betroffene häufig aus Angst oder Scham nicht zeigen können, und erzählen zugleich von Mut, Widerstandskraft und Hoffnung. Mit „Langer Atem“ möchten wir sensibilisieren, zum Nachdenken anregen und verdeutlichen, dass jeder Schritt aus der Gewalt Unterstützung braucht – und manchmal eben einen langen Atem. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Die Ausstellung „DAMALS.HEUTE.HIER – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ zeigt, dass es sie gab.
Unterschiedlich in Herkunft, Weltanschauung, Charakter und Termperament leisteten Frauen Widerstand und stellten dem totalitären System ihre Menschlichkeit entgegen – allen Gefahren zum
Trotz. Frauen auf vielfältige und oft entscheidende Weise am Widerstand beteiligt:
Sie organisierten Netzwerke, versteckten Verfolgte, beschafften Lebensmittel und falsche Papiere, übermittelten Informationen, leisteten politische Aufklärungsarbeit und hielten unter extremen
Bedingungen Familien und soziale Strukturen aufrecht. Sie trafen Entscheidungen, die lebensgefährlich waren – meist ohne Öffentlichkeit, ohne Absicherung und ohne Aussicht auf Anerkennung.
Hinzu kommt: Die nationalsozialistische Ideologie selbst reduzierte Frauen systematisch auf traditionelle Rollen. Diese gesellschaftliche Abwertung wirkte über das Ende des Regimes hinaus fort und trug dazu bei, dass ihr Handeln auch in der Nachkriegszeit nicht als politischer Widerstand wahrgenommen wurde. Gerade weil sich der Widerstand vieler Frauen im Verborgenen vollzog, fand er später viel seltener Eingang in die populärwissenschaftliche Geschichtsschreibung und ins kollektive Gedächtnis. Doch Mut misst sich nicht an Sichtbarkeit. Mut zeigt sich auch – und vielleicht besonders – dort, wo Menschen ohne Öffentlichkeit Verantwortung übernehmen.
Diese Ausstellung setzt genau hier an. Sie macht sichtbar, was lange übersehen wurde, und stellt zugleich grundlegende
Fragen:
Sie lädt dazu ein, unseren Blick zu erweitern und die Vielfalt von Widerstand neu zu verstehen – als etwas, das nicht nur laut und spektakulär ist, sondern oft leise, beharrlich und zutiefst menschlich. Die Geschichten, die Sie hier erwarten, erzählen von Mut unter extremen Bedingungen. Sie zeigen, dass Widerstand viele Gesichter hat – und dass gerade die unscheinbaren Handlungen eine besondere Kraft entfalten.
Möge diese Ausstellung dazu beitragen, unsere Erinnerung gerechter zu gestalten und den Frauen im Widerstand den Platz zu geben, der ihnen zusteht: nicht am Rand, sondern im Zentrum unserer gemeinsamen Geschichte und dann auch als Namensgeberinnen für Schulen, Plätze und Straßen.
Die Ausstellung „DAMALS.HEUTE.HIER – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" wurde durch die OMAS GEGEN RECHTS in Mecklenburg-Vorpommern initiiert und wird gefördert durch den Bund Deutscher Pfadfinderinnen Mecklenburg MV.
Wismar 16.04.-31.05.2026:
Schaufenster-Ausstellung der OMAS gegen Rechts Wismar in Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit Wismar:
Greifswald: 01.-22. Juli 2026: Ausstellung im St. Spiritus
Ort: Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus, Lange Str. 49/51
Öffnungszeiten: Montag-Freitag 10 - 18 Uhr
Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm sowie mehrere Workshops, die für Schulklassen angeboten werden. Herzliche Einladung zu Film, Lesung, Gespräch und Stadtrundgang!
Unternehmerinnen-Stammtisch – Frühstück & Austausch
Starte deinen Tag mit inspirierendem Austausch und wertvollen Kontakten – bei einem entspannten Frühstück im Café Löwenapotheke (Selbstzahlerinnen).
Unser Gast:
Anne Nienkarken (Citymanagement der Hansestadt Wismar)
Datum: 03. Juni 2026
Uhrzeit: 08:00 – 09:30 Uhr
Ort: Café Löwenapotheke, Bademutterstraße
Was dich erwartet:
Alle zwei Monate treffen wir uns in angenehmer Atmosphäre zum gemeinsamen Frühstück. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen rund um Unternehmertum, Führung, Trends und Herausforderungen. Neben
kurzen Impulsen – auch gerne aus der Runde – geht es vor allem um persönlichen Austausch, neue Perspektiven und nachhaltige Vernetzung.
Anmeldung:
Eine verbindliche Anmeldung unter E-Mail: [email protected] ist notwendig.
Foto: Pixabay
"Was ist daran verboten?": Lesung & Gespräch am Welttag des Buches
Die Liste der aus US-amerikanischen Bibliotheken verbannten Bücher umfasste 2024 2.452 Titel. Darunter Klassiker der amerikanischen Literatur wie John Steinbeck oder Mark Twain.
Claudia Kowalzyck (Beauftragte für Familien, Senioren und Gleichstellung) und Anja Mirasch (Leiterin der Stadtbibliothek) lesen aus „Banned books“ und laden ein über diese Bücher ins Gespräch zu kommen.
Eintritt: frei
Termin: Donnerstag, 23.04.2026 um 19 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Hans Fallada Greifswald
Zur Ausstellung:
Die Ausstellung „Banned Books“ setzt sich mit einer aktuellen Entwicklung in den Vereinigten Staaten auseinander: der zunehmenden Entfernung von Büchern aus
Schulen und Bibliotheken, die Themen wie Rassismus, Geschlechteridentität, sexuelle Orientierung, Geschichte, Politik oder gesellschaftliche Ungleichheiten behandeln. 2024 dokumentierte die
American Library Association (ALA) 2.452 aus US-amerikanischen Bibliotheken verbannte Titel. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl dieser verbannten Bücher und erzählt die Geschichten hinter
den Debatten.
Bücherverbote sind nicht nur ein amerikanisches Thema – sie berühren zentrale Fragen unserer Gesellschaft. Wir laden sie ein sich in der Ausstellung zu
informieren und ins Gespräch zu kommen – über Meinungsfreiheit, Verantwortung und die Bedeutung von Vielfalt im öffentlichen Raum. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landesbibliothek
Mecklenburg-Vorpommern und dem Landesverband MV im Deutschen Bibliotheksverband (dbv).
Wer war Herwegh? Straßennamen weiblich gedeutet.
Samstag, 18.04.2026 von 11.00 – 13.00 Uhr
Georg, Richard, Friedrich… Im östlichen Bahnhofsviertel gibt es 22 Straßen und Plätze. 21 davon sind nach Männern benannt. Doch natürlich gab es auch Ehefrauen, Schwestern, Schwägerinnen, Mütter und Töchter im Umfeld dieser Männer. Viele von ihnen waren Malerinnen, Schriftstellerinnen, Mitstreiterinnen der Vormärzbewegung. Sie waren gesellschaftlich oder künstlerisch aktiv, unabhängig von den männlichen Namenspaten für die Straßen. Warum nicht diese Frauen sichtbar machen?
Entdecken wir auf einem Rundgang am Internationalen Frauentag einige dieser Frauen und ihr Wirken. Im Anschluss wissen wir dann zu berichten von Emma, Ida, Caroline!
Für ca. 2 Stunden geht es mit Hendrikje Wehnert durch das östliche Bahnhofsviertel.
Treffpunkt: Herweghstraße 51, Hauptbahnhof - Nordseite, Bäckerei Nowak
Wann: Samstag, 18. April 2026 um 11 Uhr - bitte mindestens 10 Minuten vorher vor Ort sein, damit es pünktlich losgehen kann. Der Stadtrundgang ist kostenfrei.
Wir freuen uns über einen Spendenbeitrag (nach eigenem Ermessen) vor Ort. Anmeldungen bis 15. April 2026 unter [email protected]. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 25 begrenzt.
7. Neubrandenburger Frauen-Aktionswochen – 26 Tage. 102 Mitwirkende. 137 Angebote.
Die Neubrandenburger Frauen-Aktionswochen sind in den vergangenen Jahren zu einer starken, sichtbaren Initiative für Gleichstellung, Austausch und Solidarität gewachsen. Was einst mit einer kleinen Reihe von Veranstaltungen begann, wird vom 02.-27. März 2026 von einer ganzen Stadt getragen. Vereine, Institutionen, Unternehmen und engagierte Einzelpersonen gestalten gemeinsam ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Lesungen, Workshops, Begegnungsformaten und Gedenkveranstaltungen. Die Initiatorin Christina Küster, Gleichstellungsbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, ist stolz auf dieses Engagement – und lädt alle Interessierte herzlich ein, Teil davon zu sein.
Frauen für Frauen Viele Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich. Ein zentrales Anliegen bleibt die Solidarität: Eintrittsgelder und Spenden kommen dem Neubrandenburger Frauen- und Kinderschutzhaus zugute.
Weitere Informationen: www.neubrandenburg.de/Politik-Verwaltung/Rathaus/Gleichstellungsbeauftragte
Gemeinsam. Sichtbar. Laut für Gewaltfreiheit.
Am 14. Februar 2026 fand auf dem Neubrandenburger Marktplatz traditionell der weltweite Aktionstag „One Billion Rising“ statt. Im Herzen der Stadt wurde die Initiative bereits zum siebten Mal durch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. und vielen weiteren Partnern realisiert. Jacqueline Bernhardt, Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern, übernahm zum fünften Mal die Schirmherrschaft. An Informationsständen wurde zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen informiert. Im Anschluss wurde ein Bühnenprogramm durchgeführt und gemeinsam zum neuen Aktionslied „Women on fire - Ni una menos" getanzt.
Die Gleichstellungsbeauftragte Christina Küster war sehr berührt über die starke Teilnahme von fast 200 Interessierten und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die Solidarität und das große Engagement.
Weitere Informationen: www.neubrandenburg.de/Politik-Verwaltung/Rathaus/Gleichstellungsbeauftragte
Wir laden zum 2. Ostfrauen* Salon Greifswald ein. Nachdem Isa Grütering, im Dezember 2024 über den Ostfrauen*Salon berichtete, wurden ihr die Türen eingerannt und mittlerweile sind wir ein Netzwerk von über 200 Frauen, Tendenz steigend 💜 Die Resonanz zeigt: Der Austausch unter ostdeutsch sozialisierten Frauen ist wichtiger denn je. Deshalb wird der Salon 2025 in verschiedenen Städten veranstaltet. Wir haben uns bereits mehrfach in Berlin, Frankfurt (Oder), Leipzig, Neustrelitz, Kassel, Erfurt, Göttingen getroffen. Nach dem 1. Ostfrauen*Salon im November 2025 beim Nachbarschaftshilfeverein, laden wir nun zum 2. Salon ein:
Veranstaltungsort: begeno16, Gemeinschaftsraum Speicherstraße 4, Greifswald
Veranstaltungszeit: 17:00 - 20:00 Uhr
Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung - eine Anmeldung ist erforderlich. Link zur Anmeldung: https://luma.com/fjrwivka
Nächste Aufführung am Sonntag, 11. Januar 2026 um 18 Uhr im Theater Greifswald.
Anschließend gibt es ein Gespräch über Schuld, Scham und die gesellschaftliche Rolle dazu.
UnternehmerinnenStammtisch Wismar
Wir laden Sie herzlich zu unserer letzten Veranstaltung im Jahr 2025 ein:
📅 Mittwoch, 26. November 2025
⏰ 18:30
Uhr
📍 Restaurant „Vielsinn“ in der Schatterau
Als besonderen Gast dürfen wir Bürgermeister Thomas Beyer begrüßen. Er wird über aktuelle Vorhaben berichten – und natürlich besteht die Möglichkeit, direkt mit ihm ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.
Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um verbindliche Anmeldung unter E-Mail: [email protected]
Wir freuen uns auf einen anregenden Abend mit Ihnen!
TAT.SACHEN – Geschichten von Frauen und Gewalt
Schauspiel mit Texten aus AktenEinsicht von Christina Clemm
Dienstag, 25. November 2025, 11 Uhr, Theater Wismar
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen laden die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Nordwestmecklenburg sowie das Hilfenetz gegen häusliche und sexualisierte Gewalt für die Regionen Nordwestmecklenburg, Schwerin und Ludwigslust-Parchim zu einer besonderen Veranstaltung ein. Die Berliner Strafrechtsanwältin Christina Clemm schildert in ihrem Buch AktenEinsicht. einfühlsam Geschichten von Frauen, die körperliche und sexualisierte Gewalt erlebt haben, und eröffnet zugleich kritische Einblicke in die Arbeit von Polizei und Justiz. Ihre Texte zeigen eindringlich, welche Lebensschicksale sich hinter nüchternen Zahlen verbergen und wie schwer es Betroffene haben, Schutz und Gerechtigkeit zu erfahren.
Christina Clemm ist Fachanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin, vertritt Opfer sexualisierter und rassistisch motivierter Gewalt und war Mitglied der Expertenkommission zur Reform des Sexualstrafrechts beim Bundesjustizministerium. Das Schauspielensemble des Schweriner Theaters hat sich unter der Regie von Marit Pesch und Hannah Winkler dem dauerpräsenten und gleichzeitig viel zu wenig beachteten Thema Gewalt gegen Frauen angenommen.
Nach der Theatervorstellung stehen die Beratungsstellen aus dem Hilfenetz gegen häusliche und sexualisierte Gewalt für Gespräche zur Verfügung. Ebenso werden gespendete Taschen und Schmuck zugunsten des Frauenhauses Nordwestmecklenburg zum Verkauf angeboten.
Der Eintritt ist frei. Um Reservierungen wird gebeten unter: [email protected]
geeignet für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Hansestadt Wismar, AWO KV SN-PCH e.V., AWO Ludwigslust e.V., AWO KV Wismar e.V.
Foto: Klose
UnternehmerinnenFrühstück
Mittwoch, 5. November 2025, 8.00 bis ca. 9.30 Uhr
Austausch, Inspiration und gemeinsames Wachstum bei einem gemütlichen Frühstück für Selbstzahlende. Der Ort wird rechtzeitig bekanntgegeben. Anmeldungen sind zwingend erforderlich unter E-Mail: [email protected]
Was erwartet dich?
Alle zwei Monate treffen wir uns in entspannter Atmosphäre zum Frühstück, um aktuelle Themen rund um Unternehmertum, Führung,
Trends und Herausforderungen gemeinsam zu besprechen. Neben spannenden Impulsen - unter anderem von euch - steht vor allem der persönliche Austausch und die nachhaltige Vernetzung im
Mittelpunkt.
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist "Ein Tag ohne Frauen" subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“
Der Film erschien pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.
Einlass: ab 17.30 Uhr *** Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: 3/5€
Doku / IS, US 2024 / Regie: Pamela Hogan & Hrafnhildur Gunnarsdóttir / 70 Min.
Der Film wird im Originalton mit deutschem Untertitel gezeigt. Eine Veranstaltung von STRAZEkultur.
In den vergangenen Jahrzehnten haben Frauen in Ost und West ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, sollten und sollen diverse Rollen übernehmen. Welchen Anteil an uns und unseren Lebensentwürfen haben unsere Ost- und Westprägungen? Was bedeutet(e) es, selbstbestimmt zu leben? Welche Möglichkeiten hatten Frauen in beiden deutschen Staaten und was heißt das für uns heute?
In unserer Veranstaltungsreihe zur Ausstellung gehen wir diesen und anderen Fragen nach, wollen dabei auch den Blick auf die Gegenwart schärfen: Was bedeutet heute eigentlich „Ost“ und „West“? Was heißt Frau-Sein? Wie steht es um Selbstbestimmung, Emanzipation, Gleichberechtigung, Solidarität unter Frauen, und warum ist das in unserer demokratischen Gesellschaft immer noch aktuell?
Zur Eröffnung der Reihe am 16. September laden wir ab 19 Uhr im Frieda 23-Studio zu Lesung und Gespräch mit der Kuratorin der Ausstellung "Frauen im geteilten Deutschland", Clara Marz, und Maren Wurster, Autorin und Mitherausgeberin des Buchs "Ost*West*frau*", das biografische Geschichten aus Ost und West versammelt. Alle weiteren Termine und Informationen finden Sie im Flyer.
Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock
Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern
"Frauen in der Politik - Noch lange nicht die Hälfte"
Muss Politik weiblicher werden?
Im Gespräch mit Sylvia Bartsch, Präsidentin der Wismarer Bürgerschaft
Datum: 21.09.2025
Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort: Treff im Lindengarten, Bauhofstraße 17
Die Hälfte der Menschheit ist weiblich - doch in politischen Gremien spiegelt sich das nicht wider. Frauen sind in Parlamenten, Ministerien und Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Warum ist das so? In der Wismarer Bürgerschaft beträgt der Frauenanteil knapp 26 Prozent. Von den 34 Sitzen sind 9 mit Frauen besetzt!
Wo liegen die Hürden: traditionelle Rollenbilder, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und politischem Engagement, strukturelle Diskriminierung, die Diskussionskultur und / oder fehlende Netzwerke?
Lassen Sie uns gemeinsam darüber sprechen, diskutieren und Lösungsansätze finden - für eine Politik, in der alle Geschlechter gleichberechtigt mitgestalten.
UnternehmerinnenStammtisch - Frühstück und Austausch
Austausch, Inspiration und gemeinsames Wachstum bei einem gemütlichen Frühstück im Café Senf für Selbstzahlende.
Datum: 03.09.2025
Uhrzeit: 08:00 Uhr bis 09:30 Uhr
Ort: Konditorei Senf, Krämerstraße
Wir möchten unseren Stammtisch über unsere zwei bis drei Treffen im Jahr ausbauen und bieten ein neues Netzwerkformat für den Austausch an.
Was erwartet dich? Alle zwei Monate treffen wir uns in entspannter Atmosphäre zum Frühstück, um aktuelle Themen rund um Unternehmertum, Führung, Trends und Herausforderungen gemeinsam zu besprechen. Neben spannenden Impulsen - unter anderem von euch - steht vor allem der persönliche Austausch und die nachhaltige Vernetzung im Mittelpunkt.
Termine und Anmeldung: Das Frühstück findet alle zwei Monate statt - die genauen Termine werden rechtzeitig per Mail bekannt gegeben. Wir wollen jeweils den ersten Mittwoch im Monat zur besseren Planung dafür definieren.
Bild (C): pixabay
Am 27. Juni 2025 von 18 bis 20 Uhr lädt das Café Miteinander alle Interessierten aus Wismar herzlich ein, gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Bei diesem offenen Treffen stehen das Sprechen und Zuhören im Mittelpunkt. Der Abend wird von Jana Beschorner und Hanna Stoff moderiert. Das Thema wird gemeinsam mit den Teilnehmenden des Abends vor Ort festgelegt. Beispielsweise: Wie geht es mir damit...
Die Teilnahme ist kostenfrei, für Tee und Wasser sowie kleine Snacks ist gesorgt. Der Abend ist in Anlehnung an das Dialogformat "Sprechen und Zuhören":
https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren statt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und intensive Gespräche im Treff im Lindengarten.
(C) Bild: Pixabay
Polizei informiert und berät
"Love-Scamming" oder auch "Romance-Scamming" ist die moderne Form des Heiratsschwindels. Betrügerinnen und Betrüger erstellen auf Social Media Plattformen oder Dating-Portalen gefälschte Profile
und spielen ihrem Gegenüber die große Liebe vor.
Am Ende verfolgen sie jedoch nur ein Ziel: Sie wollen an das Geld der Opfer gelangen!
Die Abteilung Kriminal- und Verkehrsprävention der Polizeiinspektion Wismar informiert und berät im Rahmen des Café Miteinander über die oben genannte Betrugsmasche.
Interessierte sind herzlich willkommen.
Freitag, 13. Juni 2025, 12.30 bis 13.30 Uhr
Treff im Lindengarten, Bauhofstraße 17, Wismar
Foto: pixabay
Gemeinsame Filmveranstaltung zum Deutschen Diversity-Tag in Wismar
Anlässlich des Deutschen Diversity-Tages laden die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region sowie die Gleichstellungsbeauftragte und die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) des Jobcenters Nordwestmecklenburg zu einer besonderen Filmvorführung ein.
Gezeigt wird der bewegende Film "Alle Farben des Lebens" am Mittwoch, 21. Mai 2025, 19 Uhr im Filmbüro Wismar, Bürgermeister-Haupt-Straße 54. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen trans* Person und ihrer Familie, die sich mit Fragen der Identität, Akzeptanz und dem gesellschaftlichen Wandel auseinandersetzen muss.
Elle Fanning spielt in Alle Farben des Lebens den 16-jährigen Ray, der als Mädchen geboren wurde, aber seit Jahren ein Junge sein möchte. Er sehnt sich nach einer Hormontherapie, doch dafür braucht es die Zustimmung beider Elternteile. Während seine Mutter Maggie (Naomi Watts) ihn unterstützt, hat sie den Kontakt zu Rays Vater Craig (Tate Donovan) abgebrochen. Auch Großmutter Dolly (Susan Sarandon) hinterfragt seine Entscheidung – warum nicht einfach lesbisch sein?
Regisseurin Gaby Dellal erzählt die Geschichte mit Feingefühl und humorvoller Leichtigkeit, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas zu verlieren. Das Zusammenspiel von Elle Fanning, Naomi Watts und Susan Sarandon überzeugt, auch wenn der Film mehr auf emotionale Nähe als auf große Konflikte setzt. Fazit: Ein warmherziger Independentfilm über Identität, Familie und Akzeptanz.
Mit dabei ist der Verein Queer e.V. Das Queere Zentrum Westmecklenburg e.V. ist ein Anlaufzentrum und Beratungsstelle für queere Menschen. Sie setzen sich für die Themen, Bedürfnisse und Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Menschen, ihren Familien und Unterstützenden in Wismar und im Landkreis NWM ein.
Mit dieser Veranstaltung möchten die Organisatorinnen auf die Bedeutung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Chancengleichheit aufmerksam machen und einen Raum für Austausch und Diskussion bieten. Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, an dieser kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen.
Ort: Filmbüro Wismar, Bürgermeister-Haupt-Straße 54
Datum & Uhrzeit: Mittwoch, 21. Mai 2025, 19 Uhr
Eintritt: Frei
Digitalisierung für kleine Handels- und Gastrounternehmen
Dieses Mal greifen wir das wichtige Thema Digitalisierung auf - speziell aus der Perspektive kleiner Handels- und Gastro-unternehmen. Viele stehen vor der Frage: "Welche Digitalisierungs-möglichkeiten gibt es außer Homepage und Online-Shop?"
Referentin Dr. Dorothee Wetzig - Projektleiterin Hochschul- und Wissenschaftsstandort - Fachberaterin Industrie, Innovation und Digitaliserung - IHK zu Schwerin wird an dem Abend speziell für kleinere Handels- und Gastronomieunternehmen folgende Möglichkeiten vorstellen:
Falls es bis dahin aktuelle Fördermöglichkeiten seitens der Landesregierung gibt, wird Sie uns diese kurz vorstellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen werden per E-Mail an [email protected] erbeten.
Wann: Mittwoch, 9. April 2025, 18.30 bis ca. 20.00 Uhr
Wo: Zeughaus, Ulmenstraße 15, Wismar
Wir laden Sie herzlich ein, die Auftaktveranstaltung zum Boys'Day in unserem Livestream auf Youtube zu verfolgen:
Auftaktveranstaltung zum Boys'Day 2025 in Mecklenburg-Vorpommern - YouTube
am 3. April 2025 von 09:00 - 10:00 Uhr.
Unsere Gleichstellungsministerin Jaqueline Bernhardt (Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern), Lisanne Straka vom Deutschen Gewerkschaftsbund Nord und Susan Bach von der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. eröffnen im Rahmen einer Talkrunde im SOS-Kinderdorf Vorpommern den Boys'Day in M-V. Mitarbeitende des SOS-Kinderdorf Vorpommern informieren über den Arbeitsalltag in sozialen Berufen und sprechen über ihre eigenen Berufsbiographien.
Vom 3. bis 30. März 2025 finden die Neubrandenburger Frauen-Aktionswochen statt. Traditionell liegen diese um den Internationalen Frauentag, der am 8. März begangen wird.
Christina Küster, Gleichstellungsbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und Initiatorin der Frauen-Aktionswochen betont: „Unsere Aktionswochen, die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfinden, nehmen einen Monat lang vielseitige Themen auf und bieten Frauen in allen Stadtteilen eine Plattform, um sich auszutauschen und sich zu unterstützen. Mit der Initiative zeigen wir die Vielfalt des Lebens und machen das wertvolle Engagement von Frauen sichtbar.“
Große Veranstaltungsvielfalt
Der Veranstaltungskalender umfasst in diesem Jahr 128 einzelne Angebote. Geplant sind beispielsweise ein gemeinsames Hissen der Flagge zur Eröffnung, Workshops, Vorträge, Foren, Filme, Kurse, Ausstellungen, Gottesdienst, Lesungen, Kranzniederlegungen, Frühstückstreffen, Feiern sowie Kreatives, Sportliches, Heilsames, Gesundes, Kulinarisches, Musikalisches u.v.m..
Besonders am 8. März, dem Internationalen Frauentag, finden zahlreiche Veranstaltungen in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg statt. Diese sind weitestgehend kostenlos. Bei einigen ist wegen begrenzter Gästezahl eine Anmeldung erforderlich. Eintrittsgelder werden u.a. an Frauenprojekte gespendet.
Die Gleichstellungsbeauftragte, Christina Küster, bedankt sich bei allen Frauengremien, Organisationen, Institutionen, Unternehmen, Vereinen sowie Begegnungsstätten für das große Engagement zu den Frauen-Aktionswochen und wünscht allen gutes Gelingen.
Alle Angebote finden Sie hier: www.neubrandenburg.de/Politik-Verwaltung/Rathaus/Gleichstellungsbeauftragte
Seit über 30 Jahren ist die deutsche Teilung Geschichte – doch Klischees über Frauen aus Ost- und Westdeutschland halten sich hartnäckig. Die „Westfrau“ gilt als „Heimchen am Herd“ oder Karrierefrau, die „Ostfrau“ als taffe Arbeiterin oder Rabenmutter. Während die eine gendert, kann die andere damit nichts anfangen. Mal wird die „Ostfrau“ als Gewinnerin, mal als Verliererin der Einheit gesehen. Trotz widersprüchlicher Zuschreibungen scheint eines sicher: Beide „ticken“ anders – aber jeweils einheitlich. Woher kommen diese Stereotype, und was steckt dahinter?
Die Ausstellung Frauen im geteilten Deutschland, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz, geht diesen Fragen nach. Anlässlich des 35. Jahrestags der deutschen Einheit zeigen 20 Plakate die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR in den 1970er und 1980er Jahren. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar zu machen und zu hinterfragen, ob Frauen beider Staaten trotz verschiedener Rahmenbedingungen ein Streben nach Selbstbestimmung verband.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird die Ausstellung an mehreren Orten zu sehen sein, u.a. in Wismar, Greifswald und Pasewalk. Weitere Informationen finden Sie hier: